Guardian - Anwendung Drucken E-Mail

Personennotrufanlage

Die Anwendungsbereiche des Guardian-Systems sind vielfältig:
  • Justizangestellte
  • Personal in Sozialberufen
  • Bauarbeiter
  • Lagerarbeiter
  • Wartungs- und Servicepersonal
  • Bankangestellte
  • Krankenschwestern und Ärzte
  • Druckereien
  • Arbeiter in öffentlichen Versorgungsbetrieben, die Risiken wie Elektroschocks oder Erstickung ausgesetzt sind

Guardian in einem Lager

In einem Lager erhält jeder Arbeiter ein Mobilgerät. Die Geräte werden nach dem Lagerabschnitt benannt, in dem der entsprechende Arbeiter tätig ist. Ein oder meherere weitere Mobilgeräte werden Personen gegeben, die an ungefährlichen Plätzen arbeiten (Büro, Pförtnerloge, etc.).

Wird nun ein Lagerarbeiter eingeklemmt oder tritt eine gefährliche Situation ein, so kann er mit nur einem Knopfdruck einen Alarm auslösen. Sofort werden alle anderen Geräte angefunkt und geben ein Alarmsignal von sich. Das auslösende Gerät piept laut. Die Lagerarbeiter und die anderen Geräteträger können nun dem Piepton folgen und so ihren Kollegen lokalisieren und zu Hilfe kommen. Optional können die Mobilgeräte auch mit einem Neigungssensor ausgestattet werden, der Alarm auslöst, wenn das Gerät über längere Zeit um mehr als 60° geneigt wird.

Guardian in einer Druckerei

Eine Druckerei erhält einen großen Druckauftrag. Da der Auftrag während der normalen Geschäftszeiten nicht erledigt werden kann, wird auch nachts gedruckt. Die Maschinen arbeiten vollautomatisch, es wird jedoch ein Angestellter abgestellt um aufzupassen, dass nichts schiefgeht. Dieser Angestellte erhält ein Guardian Free Mobilgerät. Ein weiteres erhält der nachts tätige Wachdienst.

Sollte dem Angestellten nun etwas passieren kann er Alarm auslösen und der Wachdienst kann ihn dank des piependen Gerätes lokalisieren. Umgekehrt kann der Wachdienst im Gefahrenfall einen Alarm auslösen und der Angestellte könnte entsprechend reagieren.

Guardian in einer psychatrischen Station im Krankenhaus

Ein Krankenhaus hat eine psychiatrische Station. Dort kommt es vor allem nachts immer wieder zu Situationen mit denen Krankenschwestern und Pfleger nicht alleine fertig werden. Die Schwestern und Pfleger werden deshalb mit Mobilgeräten ausgestattet.

Benötigt ein Pfleger nun Hilfe, so drückt er den Alarmknopf und seine Kollegen werden alarmiert. Sein eigenes Gerät bleibt stumm, bis auf einen leisen Piepston, der dem Pfleger anzeigt, dass der Alarm abgesetzt wurde. Dadurch wird der Patient nicht noch zusätzlich aufgeregt. Ist die Situation bedrohlich, aber noch nicht gefährlich, so kann der Pfleger einen Assistenzruf absetzen. Seine Kollegen können jetzt unter einem Vorwand (Bett aufschütteln, etc.) ins Zimmer gehen und die Situation durch ihre Anwesenheit entschärfen (jetzt sind es zwei gegen einen). Sie können im Bedarfsfall eingreifen oder, wenn sich die Situation beruhigt hat das Zimmer wieder verlassen.

Guardian in Arbeits- und Sozialämtern

In einem Arbeitsamt arbeiten mehrere Berater in benachbarten Büros. Die Angestellten kennen Ihre Klienten und wissen, dass bestimmte Leute immer wieder aggressiv werden. Das Arbeitsamt hat zwei Guardian Free Geräte angeschafft. Hat einer der Berater nun einen Termin mit einem seiner Problemklienten, so nimmt er das eine Gerät an sich und gibt dem im benachbarten Büro arbeitenden Kollegen das andere.

Wird die Situatino brenzlig, so kann er einen Assistenzruf absetzen. Sein Kollege kann nun das Zimmer betreten um z.B. eine Akte zu suchen oder etwas zu fragen. Dadurch wird der aggressive Klient engeschüchtert und die Situation entschärft. Eskaliert die Situation dennoch, so kann der Kollege sofort eingreifen oder Hilfe rufen. Tritt die Gefahrensituation plötzlich auf, so kann der Berater den Alarmknopf drücken und dadurch auf dem anderen Gerät einen Alarm auslösen.

Dabei gibt das auslösende Gerät nur einen leisen Signalton aus um dem Berater zu signalisieren dass Hilfe gerufen wird. Durch diese stille Alarmauslösung wird der Gegenüber nicht zusätzlich gereizt. Der alarmierte Kollege kann nun zu Hilfe eilen.


 
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