Desorientierten-Alarm - Fallstudie Drucken E-Mail

Absicherung von Demenzkranken

Die Situation:

tfs_jenka02.jpgIn einem Altenheim leben vier Demenzkranke. Das Altenheim hat zwei Ausgänge: Den Hauptausgang vorn und einen zum Garten. Der Garten ist weitläufig und geht ohne Zaun in den Vorgarten bzw. Parkplatz über. Es kommt immer wieder vor, dass die Demenzkranken durch die Ausgänge nach draußen, bzw. über den Garten zum Parkplatz vor dem Altenheim gehen.

Die Lösung:

An den Ausgängen werden Durchgangsmarkierungen angebracht. Diese kleinen, flachen Antennen sind sehr unauffällig und passen sich perfekt an die Umgebung  an.

Die demenzkranken Bewohner tragen einen Miniatursender mit sich. Sobald ein solcher Bewohner nun durch die Vorder- oder Hintertür geht, setzt sein Sender einen Ruf an die Zentrale ab. Diese zeigt den Ruf optisch und akustisch an. Optional wird der Ruf an Pager oder DECT-Telefone des Pflegepersonals weitergeleitet.

Es ist möglich, Rufe bestimmter Bewohner nur an bestimmte PflegerInnen oder bestimmte Personal-gruppen weiterzuleiten. Wird der Ruf nicht innerhalb einer bestimmten Zeit angenommen, wird er automatisch weitergeleitet. Ist die Zentrale mit einem Intercom-System gekoppelt, können alternativ auch automatisierte Durchsagen aktiviert werden.

Auch der Garten kann überwacht werden. Dazu wird eine Antennenschleife unter dem Rasen ver-legt. Überquert ein Senderträger diese Schleife, wird automatisch ein Ruf  abgesetzt.

 
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