Die Situation
Auf einer Station im Krankenhaus befinden sich vier Demenzkranke in
Behandlung. Die Station hat zwei Ausgänge: Den Fahrstuhl und das
Treppenhaus. Es kommt immer wieder vor, dass die Demenzkranken durch
die Ausgänge in andere Abteilungen oder sogar auf den Parkplatz vor dem
Krankenhaus gehen.
Die Lösung
An den Ausgängen werden Durchgangsmarkierungen
angebracht. Diese kleinen, flachen Antennen sind sehr unauffällig und
passen sich perfekt an die Umgebung an.
Die demenzkranken Patienten tragen einen Miniatursender mit sich.
Sobald ein solcher Patient nun den Fahrstuhl oder das Treppenhaus
betritt, setzt sein Sender einen Ruf an die Zentrale ab. Diese leitet
den Ruf an die Pager oder DECT-Telefone des Pflegepersonals weiter.
Es ist möglich, Rufe bestimmter Patienten nur an bestimmte
Pfleger/Schwestern oder bestimmte Gruppen von Pflegern/Schwestern
weiterzuleiten. Wird der Ruf nicht innerhalb einer bestimmten Zeit
angenommen, wird er automatisch weitergeleitet.
Auch das Personal der angrenzenden Stationen kann informiert werden.
Ist die Zentrale mit einem Interkom-System gekoppelt, können alternativ
auch automatisierte Durchsagen aktiviert werden.
Der Jenka Desorientierten-Alarm ist ein nahezu vollständig drahtloses
System, das speziell für die Betreuung demenzkranker Personen
entwickelt wurde.
Es bietet die Möglichkeit bestimmte Bereiche mit Durchgangsmarkierungen
zu versehen und so desorientierte oder demente Personen davor zu
bewahren, ziellos außerhalb der Einrichtung umherzuirren.
Durch die Verwendung nahezu unsichtbarer Antennen als
Durchgangsmarkierungen werden sie dabei in ihrer Bewegungsfreiheit
nicht durch physische Barrieren eingeschränkt. Die Betroffenen können
sich weiterhin völlig frei bewegen. Wird allerdings ein durch eine
Durchgangsmarkierung markierter Bereich betreten, so wird das
zuständige Personal informiert. Dies kann nun individuell entscheiden,
was zu tun ist.