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Funktionen

Konferenz (nur RM 5000)

Wurde einem Teilnehmer die Berechtigung "Konferenz" gegeben, so kann er eine Konferenz aufbauen. Dafür wird bei bestehender Verbindung ein dritter Teilnehmer hinzugewählt. Danach können weitere Teilnehmer hinzugewählt werden (maximal alle Teilnehmer). Die Gesprächsführung erfolgt in Simplex, d.h. zum Sprechen muß die T-Taste betätigt werden. Es setzt sich immer der Teilnehmer durch, der seine T-Taste zuletzt betätigt. Der Initiator der Konferenz hat mit seiner T-Taste höchste Priorität. Er setzt sich gegen die "anderen T-Tasten" durch. Jeder Teilnehmer kann mit seiner X-Taste die Konferenz verlassen. Der Initiator der Konferenz kann die gesamte Konferenz mit Doppel-X beenden. Die Konferenz belegt einen Verbindungsweg.

Persönliche Warteschleife

Jedem Teilnehmer kann die Berechtigung für die persönliche Warteschleife gegeben werden. Befinden sich ein oder mehrere Anrufer in der Warteschleife eines Teilnehmers, so hört er einen Anrufton (2 Sekunden Ton, 3 Sekunden Pause). Mit der 0-Taste wird der Anruf mit der höchsten Priorität und der längsten Wartezeit entgegengenommen. Nach Beendigung des Gespräches wird der nächste Anruf nach 2 Sekunden Wartezeit durch den Anrufton signalisiert. Hat der Teilnehmer die Berechtigung "Automatic Answer", so wird ein Anruf direkt an seine Sprechstelle durchgeschaltet. Die Anzahl der rufenden Teilnehmer in der persönlichen Warteschleife ist nur durch den Anlagenausbau von 56 Teilnehmern beschränkt.
Dem Anrufer wird eine Rufpriorität zugeordnet (1-9, 1 = höchste, 9 = niedrigste Priorität). An die rufenden Teilnehmer kann entweder der Anrufton, der Programmeinspielungskanal oder nichts (Stumm) übertragen werden.

Rufweiterleitung

Mit der Rufweiterleitung können ankommende Gespräche in der persönlichen Warteschleife an andere Sprechstellen weitergeleitet werden. Dafür stehen jedem Teilnehmer 7 Weiterleitungsziele zur Verfügung. Für jedes Ziel ist die Zeit einstellbar, nach der die Weiterleitung erfolgt (Wartezeit).

Wenn ein Ruf in die persönliche Warteschleife eines Teilnehmers eingeht, so wird er nach der Wartezeit 1 in die persönliche Warteschleife der Weiterleitungsnummer 1 eingetragen. Nach der Wartezeit 2 wird der Ruf in die persönliche Warteschleife der Weiterleitungsnummer 2 eingetragen usw. Dadurch befindet sich der Anruf nun in mehreren persönlichen Warteschleifen und wird dadurch bei mehreren Teilnehmern gleichzeitig signalisiert. Nimmt einer der Teilnehmer den Ruf an, so wird er auch aus den Warteschleifen der anderen Teilnehmer entfernt.

Die Wartezeit läßt sich im Bereich von 0 - 9 Minuten (und unendlich) einstellen. "0" bedeutet dabei, daß ein Anruf sofort in die Warteschleife der Weiterleitungsnummer eingetragen wird. Wird die Wartezeit auf "unendlich" eingestellt, so erfolgt die Weiterleitung manuell mit der Anrufsperrfunktion. Damit kann eine "manuelle Nachtumschaltung" realisiert werden.

Telefoninterface

Mit der Anschaltung des Telefoninterface HD 937 können Rufe auf einen Telefonteilnehmer weitergeleitet werden. Die HD 937 wird wie ein Endgerät an die RM 5000 angeschaltet. Zusätzlich wird eine Telefonleitung (analoge Amtsleitung mit MFV-Wahl oder Leitung einer TK-Anlage mit MFV-Wahl) an die HD 937 angeschaltet. In der RM 5000 wird die zu wählende Rufnummer programmiert (maximal 16 Ziffern).

Jetzt können z.B. die Rufe aus Aufzügen nachts an die HD 937 und damit an ein beliebiges Telefon weitergeleitet werden (siehe Rufweiterleitung). Durch die Verwendung der "persönlichen Warteschleife" können auch mehrere Rufe über Telefon abgearbeitet werden. Wurde ein Ruf beendet, so belegt der nächste Ruf die "Telefonleitung" nach 2 Sekunden und wird damit automatisch an das empfangende Telefon gesendet.

Wurde der "Telefonleitung" nicht die Berechtigung "persönliche Warteschleife" gegeben, so erfolgt kein automatischer Verbindungsaufbau. Die Telefonnummer muß dann manuell nachgewählt werden. Rufe, die über die Rufweiterleitung an die Telefonleitung gehen, werden weiterhin automatisch ausgesandt. Dadurch ergibt sich z.B. die Möglichkeit, daß Rufe aus Aufzügen nachts automatisch die Telefonleitung anwählen, da sie über Rufweiterleitung an das Telefoninterface gelangen. Wird jedoch aus dem Aufzugsmaschinenraum die Telefonleitung belegt, so muß die gewünschte Telefonnummer manuell gewählt werden.

Querverbindung (nur RM5000, Mehrstufensystem bei CB901)

Mehrere Systeme können mit den Querverbindungseinheiten CE921 miteinander verbunden werden. Dabei wird jeder der Zentralen ein Rufnummernbereich zugeordnet, z.B. 100-155 für Zentrale 1, 200-255 für Zentrale 2 usw. Um einen "entfernten" Teilnehmer zu rufen, muß nur dessen Rufnummer gewählt werden. Hat der gerufene Teilnehmer die "perönliche Warteschleife" und ein Display DAD104, so wird die Rufnummer des Rufenden im Display angezeigt.

Komponenten

 
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